Donnerstag, 30. Oktober 2008

Close your eyes, give me your hand...

gehört www.glitter-graphics.com

Halloween! Endlich naht der Tag, der lang erwartete. Zwar werde ich nicht von Tür zu Tür ziehen, aber ich werde zusehen, dass ich nach der Uni schnell einen Zug erwische, mit meinen Zutaten nach hause komme und eine Suppe plus Nachtisch zaubere. Anni kommt abends auch irgendwann, und wenn dann die Kinder mit Süßigkeiten versorgt sind, werden wir uns Orakeln und Horrorfilmen widmen. Nach dem Essen, versteht sich ;)


gehört www.glitter-graphics.com

Aber hier zunächst eine meiner Lieblingsgeschichten zu Halloween: „Cat with hands“:


P.S.
Weil am nächsten Tag Allerheiligen ist, wird das Video des Monats November ausnahmsweise am 2. November erscheinen. Der 1. November sei dem Gedenken an die Toten vorbehalten und sei auch an dieser Stelle ein stiller Feiertag.

Dienstag, 28. Oktober 2008

I can't believe whats on your mind...

Ich glaube, dies war das erste Lied, das ich damals von den Shout Out Louds gehört habe. Danach folgten viele andere. Aber gerade weil der erste Eindruck so wichtig zum Verlieben in diese Band war, die einen ähnlich in eine gewisse herbstliche Gemütslage bringen kann, wie beispielsweise Coldplay, wird hier eben dieses aufgeführt: Die Shout Out Louds mit „The Comeback“:

Sonntag, 26. Oktober 2008

I'm tired of waking up on the floor...

Ja! Heute war Anni in Bochum ;) Zum Glück war ich gerade mit Griechisch fertig und konnte mich ganz meinem Gast und meinem Kaffee widmen. Zuallerst hatten wir, oder vielleicht auch nur ich, ein wenig Angst, ob der Starbucks überhaupt noch auf hatte...aber wir hatten Glück. Die nächste Frage für mich hieß: warm oder kalt? Ich entschied mich für einen gekühlten Kaffee. Dies war, wie sich herausstellen sollte, die richtige Entscheidung:



Außer hässlich dekorierten Fenstern gab es dann noch einige dumme Sprüche, die sich eben ergeben, wenn man Deutsch und Englisch mischt...dann hat man schonmal „abgesuckt“. Oder (weniger blasphemisch, wirklich!) dieser hier:

Das ist „La Lapidation de saint Etienne“ von Jacques Stella (1596-1657), gehört http://www.latribunedelart.com/

Weniger angenehm war dann die Rückfahrt für Anni: Aus irgendeinem Grund fielen alle Regionalbahnen aus, und wir warteten auf den IC, den sie ohne Aufpreis benutzen konnte...dieser hatte dann aber auch „20 Minuten“ Verspätung. Mach 30 daraus und es passt wieder einigermaßen. Nach neuesten Informationen ist Anni aber nun wohlbehalten daheim angekommen. Mal schauen, wie sich die Fahrt nach Ahlen an Halloween gestaltet.

Freitag, 24. Oktober 2008

Komm schenk dir ein, und wenn ich dann traurig werde...

Das ist ein Auszug aus dem, was mich in nächster Zeit erwartet...Griechisch. Ich habe mit aller Macht gehofft, dass, wenn es schon kein lateinisches Hauptseminar geben wird, wenigstens eines angeboten werden wird, das komparatistisch im Sinne von „doch mehr lateinisch als irgendwas anderes“ sein würde. Aber nein, von unseren 14 Sitzungen befassen sich 11 mit griechischen Texten. Und was das Köstlichste war: Da er an zwei Terminen nicht kann, holen wir diese jeweils an einem Donnerstag nach, 18-20 Uhr. Und nach dieser Ankündigung gab er uns Blätter mit der Beruhigung, dass wir noch nicht Aristophanes übersetzen müssten. Was wir dann übersetzen mussten, war eine Inhaltsangabe eines von Aristophanes Werken: Richig, auf griechisch. Und als es dann übersetzt war, hieß es: „Frau Misinski, wollen Sie uns dann den iambischen Trimeter vorlesen?“ Bitte? Mein Blick muss alles gesagt haben, von „Das kann doch nicht Ihr Ernst sein“ bis „Iambischer WaaAAAaaaSSS??“ Natürlich weiß ich, was ein iambischer Trimeter sein soll, aber wie um alles in der Welt man einen Vers richtig betonen soll, bei dem man sogar beim prosaischen Lesen über diese Buchstaben stolpern würde: Das weiß ich nicht. Der erste Vers wurde mir dann vorgelesen, den nächsten durfte ich dann übernehmen. Seltsamerweise lief es dann ganz gut. Ich schäme mich ja dafür, dass ich so wenig Griechisch kann und ich fand den Text auch sehr interessant, aber es erschreckt einen doch, wenn man sich vorstellt, wie man das alles schaffen soll. Am Montag lerne ich meine Tandempartnerin kennen, denn Französisch mache ich ja jetzt auch noch.

Plan ursprünglich: Paris war so geil, dass ich mein Französisch auffrischen, sprich neu erlernen will. Und weil das mit einem Lehrer am besten geht, ab in die Sprechstunde an der Uni, ob es da nicht einen Kurs gibt. Da wird einem gesagt, dass man beim Einstufungstest mitmachen soll. Also setze ich mich dahin und bin sicher, in einen Anfängerkurs zu kommen. Und was passiert? B2. So weit war ich bei Polnisch am Anfang nicht eingestuft worden und das ist meine Muttersprache. Also steht auch autonomes Lernen auf dem Plan, und Rückzieher ist nicht, weil jeder von uns jetzt schon einen Tandempartner aus Frankreich zugeteilt bekommen hat. Zusätzlich dann noch einen Kurs, um das Schriftliche zu schleifen. Schleifen? Ich kann das nichtmal übersetzen...Aber man sagte mir, ich werde mich daran gewöhnen.

Hab jetzt ein visuelles Wörterbuch gekauft. Das heißt, da sind Bildchen aus dem Alltag mit deutscher und französischer Vokabel drunter. So krieg ich das vielleicht schneller hin. Was ich in Griechisch zur Auffrischung machen soll, weiß ich noch nicht. Ich habe aber nicht mehr soviel Zeit. Verdammt, dabei will ich da gut abschneiden!

Aber morgen ist erstmal Samstag und Karin zieht endgültig als meine Nachbarin hier ins Haus ein! Also muss ich beim Einkaufen an das Brot denken, Salz dazupacken und dann einen Besuch abstatten! Und am Sonntag...hehe, man siehe Annis Blog!, Bzw. meinen in ein paar Tagen, ein Video ist geplant!

Text gehört Menander, nicht, dass ihn jemand trotzdem auf Anhieb verstehen würde

It's a new life for me...

Ja! Ich habe mir ein Herz gefasst und mich entschieden, in Zukunft alle Blogeinträge, alle neuen, ins Polnische zu übertragen und auf meinem polnischen Blog zu veröffentlichen. Zu erreichen über die kleine Flagge oben rechts.


Dienstag, 21. Oktober 2008

I chociaż czas pewnie odmieni kiedyś nas...mów tak...

Endlich! Ich bin heute mit meiner Lateinhausarbeit fertig geworden! Ein langer Kampf, aber jetzt liegt sie hier, ausgedruckt, abgeheftet, abgelegt. Was für ein Glück! Aber jetzt geht es ab morgen direkt mit dem Praktikumsbericht weiter...und dann kommt Platon. Aber meine dritte Hausarbeit seit Ferienbeginn ist fertig. Ich bin stolz auf mich!

Dazu kommt noch mehr Herbststimmung, man schaue sich die folgenden Bilder an:


Und um nicht das Wichtigste zu vergessen: Hier ist Goya mit „Smak Słów“:

Freitag, 17. Oktober 2008

Those who are dead, are not dead...

Das nenne ich mal einen Fund, der mein klassisch philologisches Herz höher schlagen lässt:

gehört www.guardian.co.uk
Außerdem gilt es dem Anlass entsprechend zu verkünden, dass ich seit Dienstag wieder tapfere Besucherin des Syntax II Kurses bin ;) Und um ganz ehrlich zu sein: Es hat Spaß gemacht! Der neue Dozent macht die ganze Zeit Witze und erklärt auch mal was, sehr entspannend. Wir sind als erstes Aspekte durchgegangen und schon meinte er, das Verb amare gehöre zu den durativen Verben, doch wir könnten das sicherlich alle widerlegen ;)